"Die österreichische Firma Sorex will Mobiltelefone als Türschlüssel vermarkten. Möglich wird das, indem Sorex ein Bluetooth-Modul in seine Türschlösser einbaut. Gerät ein Bluetooth-fähiges Handy in die Reichweite eines solchen Schlosses, kann es mit einer zehnstelligen PIN als Schlüssel dafür registriert werden. Anschließend identifiziert das Schloss das Mobiltelefon anhand seiner eindeutigen Hardware-Kennung und öffnet die Tür automatisch."
Quelle:
Heise
Naja... "Eindeutige Hardware-Kennung" hm... Also ich würd meine Tür damit net "absichern" wollen.
Wenn man im Netz nach Java und Bluetooth sucht, wird man förmlich zugeschüttet mit JSR-82 Implementationen, wobei schnell auffällt, dass fast alle nur für J2ME geeignet oder kommerziell sind.
Ich will aber ne Open Source Lib haben, mit der ich aufm Desktop mit
Groovy und Bluetooth spielen kann!
Nach ner Zeit bin ich dann auf
javabluetooth.org gestossen u.a. über die Seite
substanceofcode.com. Das bedient zwar J2ME und J2SE gleichzeitig, aber mit meinem Linux / BlueZ System kann es wohl nix anfangen.
Also weiter zur nächsten Implementierung:
Bluecove. Des kann neben J2ME noch Windows Mobile, Windows XP / Vista, Mac OS X und jetzt ganz neu BlueZ! :)
Bevor man sich aber wie ein Schneekönig freut, es ist noch etwas Handarbyte nötig um das zum laufen zu bekommen.
Zu allererst braucht man
Maven und die SVN Version von Bluecove. Wie man die auscheckt und baut, steht
hier. Zu guter letzt muss man dann noch die neueste
bluecove-gpl.jar downloaden.
Das schmeisst man alles zusammen in sein Eclipse, installiert per Update Site
http://dist.codehaus.org/groovy/distributions/update/ das Groovy Plugin und lädt den folgenden Groovy Code / Testcase:
BTScanner.groovy
BTScannerTest.groovy
HINT: Der Test funktioniert nur mit root Rechten!
Für weiterführende Doku ab nach
jsr82.com
"Mit dem "Hug Shirt", das jetzt auf den Markt kommt, können Umarmungen über beliebige Distanzen ausgetauscht werden: Eingearbeitete Drucksensoren und -aktuatoren machen es möglich. Die Steuerdaten werden per Bluetooth und Handy übermittelt."
Quelle:
Spiegel
Gibt schon echt bekloppte Ideen...
Bluetooth soll bis zu 3 MBit/s schnell werden und weniger Strom verbrauchen.
Bericht auf Golem
"Wem das lästige Verlegen von meterlangen Kabeln zuwider und ein WLAN zu aufwendig ist, kann mit einem Bluetooth-Gerät von ARP Datacon jetzt auch ad hoc Audiosignale per Funk übertragen."
Mehr auf
golem.de
Ein paar Studenten des Trinity College (Dublin, Ireland) haben einen Bluetooth-Regenschirm entwickelt, der eine Ad-Hoc Verbindung mit anderen Bluetooth-Regenschirmen aufbaut, sobald er aufgespannt wird. Der Regenschirm wird einen Handheld Computer beinhalten, was allerdings über dieses Netz ausgetauscht wird, bleibt offen, die Erfinder möchten zunächst neue Möglichkeiten aufzeigen Computernetzwerke zu konstruieren.
Der ideale Stoff für einen neuen James Bond!
Mal ehrlich... Auf so ne Idee kann man nur in total verregneten Gebieten kommen. Wieso ist mir sowas in Wuppertal noch nicht eingefallen? ;P
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