Datenterrorist

Datensammler sind Verbrecher!

Datenpanne bei Organentnahme

"Das britische Gesundheitsministerium hat sich in einer Erklärung dafür entschuldigt, dass durch eine IT-Panne Genehmigungs-Details im zentralen Spendenregister durcheinander geworfen wurden. Laut Presseberichten wurden etwa 20 Toten Organe gegen deren vorher erklärten Willen entnommen. Die Datensätze von etwa 800.000 Organspendern im UK donor register sind demnach betroffen. Durcheinandergekommen seien bei ihnen zum Beispiel die Details, ob Organe wie etwa die Augen entnommen werden dürfen oder der Körper eventuell Wissenschaftlern zur Verfügung gestellt werden könne. Die Fehler hätten sich bereits 1999 eingeschlichen, als das Register noch von der Straßenverkehrsbehörde geführt worden sei."
Quelle: Heise
12.04.10 17:25:51 - balle - No comments - Daten Schlampen


Noch mehr Datendesaster bei Arbeitsagentur

"Eine Berliner Firma hat mehr als 2500 Stellenanzeigen in der Online-Börse der Bundesagentur für Arbeit geschaltet und so Daten von Bewerbern gesammelt. Das berichtet die Frankfurter Rundschau.

Die Angebote deckten ein breites Feld unterschiedlicher Berufe ab und richteten sich laut der FR “auch an Akademiker” – es geht um vermeintliche Stellen für Fachärzte, Pädagogen, Ingenieure, sogar Managerposten. “Das ist eindeutig Missbrauch”, sagt Anja Huth, Sprecherin der Bundesagentur. “Das verstößt gegen die Nutzungsbedingungen.”

Man habe vergeblich versucht, die Firma “Econsulting24″ aus Berlin zu kontaktieren. Jetzt seien Techniker der BA damit beschäftigt, den Account der Firma zu löschen. Weil es so viele Einträge seien “braucht das System einige Tage, um die falschen Stellenangebote zu löschen”, so die Sprecherin."

Quelle: Netzpolitik

Ähm einige Tage löschen für 2500 Datensätze die einem einzigen Key zugeordnet werden können?
Wie löschen die das bitte? Mit Fax in dreifacher Ausführung?
10.11.09 16:37:37 - balle - No comments - Daten Schlampen


Mehr Datendesaster bei Arbeitsagentur

"Die Bundesagentur für Arbeit hat nach Informationen der Frankfurter Rundschau massive Datenschutzprobleme bei einem neuen Computersystem. In der neuen Datenbank sollten Daten von Erwerbslosen gespeichert werden, die sich auf Suchtkrankheiten, Verschuldung, Wohnungsproblematik bis hin zu schwierigen familiären Verhältnissen bezögen, zitiert die Zeitung aus Schreiben von Personalräten, die das System datenschutzrechtlich für hoch gefährlich hielten. Auf das Computersystem mit dem Namen 4-PM ("Vier-Phasen-Modell") könnten bundesweit alle rund 100.000 Mitarbeiter der Jobcenter und der Arbeitsagenturen zugreifen, hieß es.

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar, teilt die Bedenken: "Ich habe gedrängt, das System wegen massiver datenschutzrechtlicher Bedenken nicht in Betrieb zu nehmen, sagte er der Frankfurter Rundschau. Doch die Arbeitsagentur habe das Programm gegen das Drängen der Datenschützer mit einigen Einschränkungen freigeschaltet. "

Quelle: Heise

"Auch eine junge Frau war schockiert, als ihr neuer Freund sie auf manches Geheimnis ansprach. Dieser hatte über sie in den Datenbeständen der Bundesagentur recherchiert und wusste bestens Bescheid über ihre Einkommens- und Familiensituation, Schul- und Berufsausbildung, mögliche Erkrankungen und Vorstrafen."
Quelle: Frankfurter Rundschau
30.10.09 11:21:27 - balle - No comments - Daten Schlampen


Datenschutz bei ARGE arg im Argen

"Unternehmen müssen weder eine Betriebsnummer nennen noch einen Gewerbeschein oder eine andere Legitimation vorlegen, wenn sie sich im Stellenportal der Bundesagentur für Arbeit anmelden. Über diese Lücke kann jeder, der will, an die Daten von Bewerbern kommen, auch wenn er gar keine Stelle zu vergeben hat. Die Identität prüft die Bundesagentur nicht, sie verschickt lediglich eine persönliche Identifikationsnummer. Wer registriert ist, kann seine Unternehmensdaten jederzeit vollständig ändern."
Quelle: Heise
29.10.09 11:10:29 - balle - No comments - Daten Schlampen


Datenmissbrauch kinderleicht

"Es ist genau ein Jahr her, seit bei der Verbraucherzentrale in Schleswig-Holstein eine CD mit 17.000 Kundendaten und Bankverbindungen aufgetauchte. Der Skandal um den Missbrauch von Millionen sensibler Kundendaten nahm seinen Anfang. Selbst die Politik reagierte umgehend mit einem neuen Datenschutzgesetz. Recherchen von NDR Info ergaben jedoch: Es ist immer noch unglaublich einfach, an massenweise Kundendaten heranzukommen. Ein paar e-mails genügten, um tausende Adressen und Bankverbindungen aufzutreiben.
[...]
1,5 Millionen Daten. Geliefert aus Tunesien. All das überrascht Peter Schaar nicht. Er ist der Bundesbeauftragte für den Datenschutz: "Wo sich Personen außerhalb des europäischen Bereichs aufhalten und illegal mit Daten handeln, ist es schwierig, das zu unterbinden." Der Händler aus Tunesien hat offenbar gute Kontakte zu deutschen Call Centern. Verlage oder Lotterien beauftragen sie regelmäßig, Kunden anzurufen. Immer wieder aber missbrauchen Call Center diese Daten, geschickt fragen sie Verbraucher etwa nach der Bankverbindung. Dann verkaufen sie die Adressen, zum Beispiel nach Tunesien. Experten schätzen, dass allein 20 Millionen Bankdaten im Umlauf sind."

Quelle: NDR
12.08.09 10:29:12 - balle - No comments - Daten Schlampen


Festplatte verloren

"Aus dem Nationalarchiv der USA ist eine Festplatte mit vertraulichen Daten aus der Regierungszeit des früheren Präsidenten Bill Clinton verschwunden. Darauf waren unter anderem Sozialversicherungsnummern, Adressen sowie interne Vorschriften des Geheimdienstes und des Weißen Hauses abgespeichert."
Quelle: Heise
20.05.09 11:09:54 - balle - 1 comment - Daten Schlampen


Krankenkassen verkaufen Daten?

"Gesetzliche Krankenkassen sollen einem Pressebericht zufolge Patientendaten an eine Privatversicherung verkauft haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen in mindestens zwei Fällen Krankenkassen dem Sozialgeheimnis unterliegende Versichertendaten an eine Privatversicherung verkauft haben, damit diese gezielt Zusatzversicherungen anbieten kann. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, befürchtet dem Blatt zufolge, dass dies auch bei anderen Krankenkassen üblich ist."
Quelle: Tagesschau
13.05.09 15:43:23 - balle - No comments - Daten Schlampen


Staatsgeheimnisse zum Schleuderpreis

"Auf gebrauchten, bei Computerbörsen oder eBay erhältlichen Festplatten befinden sich häufig noch sensible Daten. Wie sensibel, zeigt eine neue Studie aus Großbritannien, die der Telekommunikationskonzern BT in Zusammenarbeit mit Universitäten in Wales, Australien und den USA durchgeführt hatte: Auf gebrauchten Harddisks fanden die Forscher Informationen über ein Raketenabwehrsystem der USA, vertrauliche Daten der deutschen Botschaft in Paris sowie Kontodetails und Arztdokumente."
Quelle: Heise
08.05.09 10:12:07 - balle - No comments - Daten Schlampen


Gehackte Kampfflieger

"Schwere Schlappe für das US-Verteidigungsministerium: Unbekannte sind in die Rechner des Pentagon eingedrungen, haben Terabytes an Daten kopiert, darunter auch Detailpläne eines neuen Kampfflugzeugs.
Die F-35 ist das teuerste jemals bewilligte Entwicklungsprogramm des Pentagon. 300 Milliarden Dollar werden in den Supervogel investiert, der besser als jedes andere Flugzeug Feinde vom Himmel holen und sich gegen Angriffe zur Wehr setzen können soll. Jetzt sollen detaillierte Baupläne des Hightech-Flugzeugs gestohlen worden sein - per Hacker-Attacke."

Quelle: Spiegel
21.04.09 16:25:33 - balle - No comments - Daten Schlampen


Trojaner auf Bankautomaten

"Der Virenexperte Vanja Svacjer von der Firma Sophos berichtet in einem Blog-Eintrag von seinem neuesten Fund: ein Trojaner, der PINs ausspioniert. Das Besondere daran? Dieses Exemplar hat sich auf Geldautomaten der Firma Diebold spezialisiert, die mit Windows laufen."
Quelle: Heise

Diebold? Hey die kenn wir doch irgendwoher! Und wann gibts die ersten Wahlcomputer Trojaner?
19.03.09 10:08:06 - balle - No comments - Daten Schlampen


Virenverseuchte Militär Computer

"Der Computerschädling "Conficker" hat bei den Armeen in Frankreich und Großbritannien die Kommunikation zusammenbrechen lassen. Nun räumt auch die Bundeswehr einen massenhaften Befall ihrer Rechner ein, weigert sich aber seit Tagen, Auswirkungen zu benennen.
Der Computerschädling "Conficker" hat mehrere hundert Rechner der Bundeswehr lahmgelegt. Seit Donnerstag sei die Zahl der befallenen Computer sprunghaft angestiegen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gegenüber tagesschau.de."

Quelle: Tagesschau
16.02.09 13:15:21 - balle - 1 comment - Daten Schlampen


Gehackte Kriegsschiffe

"Auf zahlreichen Kriegsschiffen der britischen Royal Navy sorgt einem BBC-Bericht zufolge ein Computer-Wurm für Beeinträchtigungen. Ob es sich um den Windows-Wurm Conficker handelt, schreibt die BBC nicht, allerdings gibt es Hinweise, die seine Beteiligung vermuten lassen. Neben der Royal Navy sollen auch Basen der Royal Air Force (RAF) und der Armee vom Wurmbefall betroffen sein, der unter anderem zum Ausfall der E-Mail geführt haben soll. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums habe der Schädling aber nicht versucht, wichtige militärische oder persönliche Daten auszuspähen. Man arbeite an der Desinfektion der Systeme."
Quelle: Heise
22.01.09 11:37:20 - balle - No comments - Daten Schlampen


LBB verliert zehntausende Kreditkartendaten

"Die Frankfurter Polizei, die im Fall der mehreren zehntausend bei der Landesbank Berlin (LBB) abhanden gekommenen Kreditkartendaten ermittelt, tappt bei der Fahndung nach möglichen Verursachern der Panne noch im Dunkeln. Der Hergang des Verlusts der sensiblen Daten sei "völlig nebulös", zitiert Die Welt einen Polizeisprecher."
Quelle: Heise

"Nach dem Datenskandal bei der Berliner Landesbank hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries die Kontrollen des Datenschutzes durch die Länder kritisiert. Die Länder müssten ihre Datenschutzbehörden personell besser ausstatten, damit sie ihren Aufgaben auch gerecht werden könnten, sagte die SPD-Politikerin der "Berliner Zeitung".
[...]
Die Polizei bestätigte unterdessen, dass das gestohlene Paket mit den Daten von Kreditkartenkunden auch PIN-Nummern enthielt. Diese seien aber den Konten nicht zuzuordnen gewesen, so dass kein direkter Zugriff möglich war, so ein Polizeisprecher. Das Paket war der "Frankfurter Rundschau" anonym per Post zugespielt worden."

Quelle: Tagesschau

Äh die verschicken die Daten also vollkommen unverschlüsselt? Das is nen schlechter Scherz, oder?!
15.12.08 10:26:42 - balle - No comments - Daten Schlampen


Und noch mehr illegale Kundendaten im Umlauf

"Daten von 21 Millionen Bundesbürgern befinden sich laut einem Bericht der Wirtschaftswoche auf dem Schwarzmarkt im Umlauf. Die Daten wurden dem Magazin nach eigenen Angaben für knapp 12 Millionen Euro angeboten. Die Wirtschaftswoche habe eine CD mit 1,2 Millionen Kundendaten als Muster erhalten. Neben den Angaben zur Person wie Geburtsdaten sollen die Datensätze die Bankverbindung mit Kontonummer und Bankleitzahl enthalten sowie in einigen Fällen auch detaillierte Angaben zur Vermögenslage."
Quelle: Heise

.oO( ... )
08.12.08 12:47:49 - balle - No comments - Daten Schlampen


Alle Wochen wieder

"Neuer Datenskandal bei der Telekom: Nach einem Bericht des Magazins "Stern" sind einige tausend Datensätze einschließlich der Kontodaten von Telekom-Kunden in den Besitz dubioser Adresshändler und Callcenter gelangt. Der Konzern bestätigte den Bericht in wesentlichen Teilen.
[...]
Anders als bei früheren Datenmissbrauchsfällen bei der Telekom enthielten die Datensätze diesmal alle Bank- und Geburtsdaten. Einige Kunden beschwerten sich bereits über illegale Abbuchungen von ihren Konten, berichtete das Magazin."

Quelle: Tagesschau

Hat das eigentlich schon Normalstatus oder muss des dafür noch mehr werden?
27.11.08 16:43:03 - balle - 3 comments - Daten Schlampen


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